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Multikulti in die Zukunft
von admin

Multikulti in die Zukunft

Unternehmen Ott aus Bad Doberan kämpft auf eigene Weise gegen den Fachkräftemangel / Jeder ist willkommen. Hammerschläge hallen durch die große Produktionsstätte. Eifrig wird in dem Familienunternehmen gewerkelt. Mit etwa 34 Mitarbeitern ist Metallbau Ott aus Bad Doberan personell eigentlich gut aufgestellt. Dennoch hat auch hier der Fachkräftemangel zugeschlagen. „Wir setzen deshalb sehr auf die Ausbildung unserer eigenen Leute.Wir bilden für unser Unternehmen aus. In diesem Jahr wollen wir die bisherige Anzahl von drei Azubis auf sechs erhöhen“, betont der technische Betriebswirt und Prokurist des Unternehmens Julian Jakubzyk.

Aktuell sind acht Auszubildende im Unternehmen beschäftigt. Das Besondere: Ein Großteil stammt aus den verschiedensten Regionen der Welt. „Wir sind sehr multikulturell, denn wir haben Mitarbeiter und Azubis aus Ungarn, Syrien, Honduras, Eritrea und aus Bosnien“, so Jakubzyk. Auch eine Frau ist mit von der Partie. Die angehende Konstruktionsmechanikerin Maria Lisa Mertins ist im dritten Lehrjahr und fühlt sich im Unternehmen pudelwohl. „Ich wollte schon immer mit Metall arbeiten und es ist wirklich mein Traumberuf“, schwärmt die 23-Jährige. In der Halle bekommt die Azubine Unterstützung von dem 36-jährigen Yared Habte aus Eritrea. Trotz der vielen Kulturen, die im Unternehmen Ott aufeinandertreffen, ist es eine entspannte und familiäre Arbeitsatmosphäre in der Halle in der Eikboomstraße. „Wir arbeiten immer im Team zusammen und jeder wechselt auch mal die Gruppe.

So hat jeder mit jedem mal zu tun. Unsere Meister und Fachkräfte integrieren alle Auszubildenden und leiten sie an. Auch in die Personalauswahlwerden die Mitarbeiter mit einbezogen, denn egal woher jemand kommt, letztlich muss das Engagement und die Einsatzbereitschaft stimmen“, beschreibt der Chef die Philosophie des Unternehmens. Das Unternehmen bildet in den Berufen Fachkraft für Metalltechnik, Metallbauer und Konstruktionsmechaniker aus. „Wir haben eine recht gute Bewerbungsquote, aber eben kaum ausgebildete Metallbauer. Auchbeiden Azubis sieht es nicht so schlecht aus. Unsere Öffentlichkeitsarbeit ist gut aufgestellt, denn wir sind oft auf Berufsmessen“, erklärt Jakubzyk. Für dieses Jahr stehen erst zwei von den gewünschten sechs Lehrlingen fest, die ab August das Team verstärken sollen. Die Geschäftsführung hofft jedoch auf weitere erfolgreiche Gespräche mit potenziellen Bewerbern.

Vor 40 Jahren gründete sich das Unternehmen in einer großen Garage und hat seit 1994 seinen Sitz im Gewerbegebiet der Münsterstadt. „Wir sind breit aufgestellt und fertigen überwiegend Schlosserware wie Balkon- und Treppengeländer an, sind aber auch Zulieferer für Wohnungsgenossenschaften“, so der 29-jährige Prokurist. Die Auftragslage sei derzeit sehr gut und dank der  modernen, teils computergesteuerten Technik seien viele Schritte schneller und in den eignen Hallen durchführbar, betont Jakubzyk. Dennoch ersetze dies nicht das gut ausgebildete Personal. Daher unterstützt die Firma Ott seine Mitarbeiter im Bereich Fort- und Weiterbildung. „Unser Unternehmen bietet eine gute Ausbildung, einen Arbeitstag von 7 bis 16 Uhr und verschiedene Vergütungsmodelle. So möchten wir attraktiv sein und bleiben“, hebt der technische Betriebswirt die Vorteile hervor.

Anja Engel
Redaktion

Norddeutsche Neuste Nachrichten (NNN)

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