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In der Presse | "Metallbaubetrieb des Monats."
von Metallbau Ott

In der Presse | "Metallbaubetrieb des Monats."

1994 übernahm Henryk Ott die von seinem Vater Jürgen Ott 1979 in Bad Doberan gegründete Schmiede. Private Handwerksbetriebe waren in der DDR erlaubt. Aber sie durften nicht mehr als 10 Beschäftigte haben. Ott: „Damals wussten wir zu Ostern schon, was wir an Weihnachten herstellen”, erinnert sich der 53 Jahre alte Unternehmer. „Die Kunden hatten keine Wahl und haben gerne bis zu einem Jahr gewartet, bis wir ihren Auftrag bearbeitet haben.” Nach dem Mauerfall, so Ott, habe keiner gewusst, wie es weitergeht. Dennoch trafen die Otts eine mutige Entscheidung. Sie bauten eine neue Werkshalle in einem neuen Gewerbegebiet des Ortes. Ott: „Uns war klar, dass wir hier an der Küste eine Chance hatten, vor allem für die Tourismusbranche zu bauen.” Eine Rechnung, die mehr als aufging.

Inzwischen hat das Unternehmen 25 Mitarbeiter, verfügt über modernste Fertigungsanlagen mit aktueller Computertechnik und 3D Konstruktionsprogrammen und die anspruchsvollsten Zertifizierungen, die heute in der Baubranche erforderlich sind. Ein Schweißingenieur und ein Schweißtechniker überwachen die Arbeiten. Ott: „Wir sind viel im Balkonbau tätig und bauen Treppen und Geländer. Glas ist als wichtiger Baustoff dazu gekommen. Wir bauen für Hotels, darunter auch die Steigenberger Kette, und haben eine eigene Möbelproduktlinie. Der Möbelkatalog kann auf der Website heruntergeladen werden. Und wir sind in der Lage, nicht nur Möbel, sondern alle Projekte in 3-D zu visualisieren. Unsere Kunden wissen dann ganz genau, was sie bekommen, und können besser in die Planung einbezogen werden.”

Einer der interessantesten und größten Aufträge der letzten Jahre war der Bau des neuen Darwineums im Zoologischen Garten in Rostock, ein europaweit einmaliges Vorhaben. In nur 8 Monaten wurden von Ott Metallbau Fenster, Scheiben und Sicherheitstechnik für 1,2 Millionen Euro Bauvorhaben konstruiert, statisch berechnet und gebaut. Darunter 84 manuelle und elektrisch betriebene Schieber, großformatige Scheiben bis zu einer Größe von 5200 x 3200 x 38 mm und einem Gewicht von bis zu 500 kg. Und das unter extrem schwierigen Montagebedingungen. Bei Planung und Umsetzung der Menschenaffengehege galt es nicht nur die extreme Kraft, sondern auch den großen Einfallsreichtum der Menschenaffen zu berücksichtigen, wohingegen bei den Aquarienscheiben ihre perfekte Abdichtung im Vordergrund stand. Henryk Ott: „Das war ein sehr interessantes Objekt. Türen, Schieber und Gläser wurden verstärkt und doppelt verschweißt. Muttern mussten so verbaut sein, dass sie nicht aufgedreht werden können.”

Henryk Ott engagiert sich nicht nur als Obermeister für die Zukunft des Metallhandwerks – er bildet regelmäßig aus und hat überwiegend gute Erfahrungen gemacht: „Ich versuche jedes Jahr einen neuen Auszubildenden für unser Unternehmen zu gewinnen. Dieses Jahr ist es uns sogar gelungen, gleich zwei gute junge Auszubildende zu finden.” Bisher habe er viele übernehmen können. Ott: „Wir wachsen stetig.” Er ist davon überzeugt, dass die Entscheidung seiner Auszubildenden die richtige ist. Ott: „Die Arbeit im Metallhandwerk ist vielseitig. Wir realisieren immer neue Projekte. Keines ist wie das andere. Es gibt kaum Routinearbeiten und die Weiterbildungsmöglichkeiten sind groß.“

Der Unternehmer blickt optimistisch in die Zukunft: „Wir sind in der guten Lage, dass viel gebaut wird, und Stahl ist immer dabei. Wer flexibel am Markt ist, hat Zukunft. Man muss aber auch immer wieder mit der technischen Entwicklung Schritt halten und in neue Technologien und Qualifikationen investieren. Das haben wir bisher getan und werden es auch in Zukunft tun.

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